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Wärmepumpe Angebote vergleichen: So funktioniert unser Portal
Das Wärmepumpen Vergleichsportal bringt Hausbesitzer mit regionalen Fachbetrieben zusammen. Sie schildern einmal Ihr Haus, wir leiten die Anfrage an bis zu vier regionale Fachbetriebe in Ihrer Nähe weiter, und Sie erhalten individuelle Angebote samt Beratung zu Kosten und Förderung. Für Sie ist das kostenlos und unverbindlich.
Transparenz, offen gerechnet
Die Fachbetriebe zahlen uns eine Vergütung für qualifizierte Anfragen; Sie zahlen nichts und gehen keine Verpflichtung ein. Mehr dazu unter Über das Portal.
Ablauf
In 3 Schritten zu Ihren Angeboten
Von der Anfrage bis zum Angebot dauert es auf Ihrer Seite nur wenige Minuten. Den Rest übernehmen die Betriebe.
Anfrage ausfüllen
Angaben zu Haus, aktueller Heizung und Wünschen: ein kurzes Formular, bei dem Sie nur Felder anklicken.
Beratung durch Fachbetriebe
Bis zu vier regionale Betriebe melden sich, klären offene Fragen, besprechen die Förderung und vereinbaren einen Termin.
Angebote vergleichen
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Deutschlandweit
Wärmepumpe Angebote vergleichen in allen 16 Bundesländern
Das Portal vermittelt bundesweit regionale Fachbetriebe. Förderung, Bauordnung und Erdwärme unterscheiden sich von Land zu Land. Wählen Sie Ihr Bundesland und lesen Sie, was bei Ihnen gilt: Landesförderung, Abstandsregeln, Wärmeplanung und Beratungsstellen.
Grundlagen
Wärmepumpe einfach erklärt: Funktion, Vorteile und Grenzen
Eine Wärmepumpe holt Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und macht sie für Heizung und Warmwasser nutzbar. Hier die Grundlagen, bevor Sie Angebote einholen und vergleichen.
So funktioniert eine Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe fördert laut Verbraucherzentrale Wärme aus der Außenluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich ins Haus. Ein Kältemittel im Rohrsystem transportiert die Wärme: Es wird verdichtet, gibt die Wärme ab und wird danach wieder entspannt. Strom braucht vor allem der Verdichter.
Bei einer Jahresarbeitszahl von 4 entstehen laut Umweltbundesamt aus 1 kWh Strom 4 kWh Heizwärme. Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizung ist, desto effizienter arbeitet die Anlage. Erdreich und Grundwasser sind deshalb im Allgemeinen bessere Wärmequellen als die im Winter kalte Außenluft.
Vorteile einer Wärmepumpe
- Weniger CO₂: 2024 verursachten Wärmepumpen laut Fraunhofer ISE 64 Prozent weniger Emissionen als Erdgasheizungen.
- Niedrigere Heizkosten: Im 130-m²-Haus lagen sie 2025 bei 1.260 € gegenüber 2.040 € mit Gas (co2online).
- Weniger Wartungskosten als bei Gas- oder Ölheizungen, so die Verbraucherzentrale.
- Marktstandard: 2025 wurden 299.000 Wärmepumpen verkauft, 48 Prozent aller neuen Wärmeerzeuger (Bundesverband Wärmepumpe).
Grenzen und Kosten
- Höhere Anschaffungskosten als bei konventionellen Heizungen, so das Umweltbundesamt. Im Einfamilienhaus liegen sie meist bei 20.000 bis 50.000 Euro, davon kann ein KfW-Zuschuss abgehen.
- Das Haus muss passen: Als Faustregel nennt die Verbraucherzentrale eine Vorlauftemperatur, die möglichst ganzjährig unter 55 °C liegt.
- Der Schall zählt: Am Nachbarfenster gelten die Richtwerte der TA Lärm.
- Erdwärme und Grundwasser müssen bei der Wasserbehörde angezeigt oder genehmigt werden (Umweltbundesamt).
Für wen lohnt sich eine Wärmepumpe?
Nicht nur im Neubau: Das Fraunhofer ISE fand bei Gebäuden mit Baujahren von 1826 bis 2001 keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz. Entscheidend sind Heizlast, Heizflächen und Vorlauftemperatur. Für unsanierte Häuser können sich laut Umweltbundesamt übergangsweise Hybrid-Wärmepumpen eignen.
Ob Ihr Haus geeignet ist, klärt eine Heizlastberechnung. Zahlen zu Altbau und Wärmepumpenarten finden Sie weiter unten unter Zahlen und Fakten.
Angebote für die Wärmepumpe einholen und vergleichen
Angebote sind oft schwer vergleichbar. In der Auswertung von 160 Angeboten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz lagen die Gesamtpreise zwischen 21.099 und 54.168 Euro. Laut Stiftung Warentest enthielt nur rund ein Viertel der Kostenvoranschläge alle wesentlichen Leistungen.
Holen Sie deshalb mehrere Angebote mit denselben Eckdaten ein und vergleichen Sie die einzelnen Positionen statt der Endsumme. Was in ein vollständiges Angebot gehört, zeigt die Checkliste weiter unten. Über unser Portal erhalten Sie kostenlos und unverbindlich bis zu vier Angebote regionaler Fachbetriebe.
Kostenlos Angebote einholenWärmepumpen Angebote: Preise und Checkliste
Zahlen, die einordnen
Wärmepumpe: Kosten und Förderung 2026 im Überblick
Was kostet eine Wärmepumpe 2026? Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus inklusive Einbau typischerweise 20.000 bis 50.000 Euro. Nach der KfW-Förderung bleibt oft ein Eigenanteil von 5.000 bis 25.000 Euro. Was Ihr Haus tatsächlich kostet, hängt von Heizlast, Heizkörpern und Aufwand vor Ort ab.
| Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Einbau (Einfamilienhaus) | 20.000 bis 50.000 € | Mittelwert von 160 ausgewerteten Angeboten rund 36.400 €. Mehr in der Preisübersicht nach Haustyp. |
|---|---|---|
| KfW-Zuschuss (Programm 458) | 8.400 bis 22.400 € | 30 % Grundförderung auf höchstens 28.000 € förderfähige Kosten; mit Boni bis 70 %, bei Haushaltseinkommen bis 30.000 € bis 80 %. Details: Wärmepumpen-Förderung 2026. |
| Ihr Eigenanteil nach Förderung (häufig) | 5.000 bis 25.000 € | Was bei Ihnen bleibt, zeigt der Eigenanteil-Rechner. |
| Stromkosten pro Jahr | ca. 750 bis 1.600 € | Hängt von Haus, Jahresarbeitszahl und Strompreis ab. Ihre Monatskosten schätzt der Abschlags-Rechner. |
Richtwerte nach ADAC (Stand Juli 2026) und KfW-Heizungsförderung (Programm 458); Details in unseren Beiträgen Kosten 2026 und Förderung 2026. Boni gelten nur unter bestimmten Voraussetzungen; der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt ab dem 01.02.2027. Die Werte sind Richtwerte, keine Angebote.
Angebote prüfen
Wärmepumpe Angebot prüfen: Das gehört in ein vollständiges Angebot
Zwei Angebote für dasselbe Haus können sich um mehrere zehntausend Euro unterscheiden, oft weil Posten fehlen. In der Auswertung von 160 Angeboten durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz reichten die Gesamtpreise von 21.099 bis 54.168 Euro (Stand 07/2026).
- Mehrere Angebote einholen, wie es die Verbraucherzentrale empfiehlt; wir raten zu mindestens drei.
- Positionen vergleichen, nicht die Endsumme.
- Vorsicht bei „bauseits“: Fundament und Elektro können laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 726 bis 10.432 Euro zusätzlich kosten.
- Raumweise Heizlastberechnung (DIN EN 12831)Grundlage für die richtige Leistung und für die Förderung
- Konkretes Gerät mit Modell, Heizleistung in kW, Kältemittel, Schallleistung und erwarteter JahresarbeitszahlNur so sind Angebote vergleichbar
- Warmwasser- und Pufferspeicher mit LiterangabeSpeicher sind meist nötig; der Preis sollte einzeln stehen
- Hydraulischer Abgleich (Verfahren B) mit NachweisWird laut Verbraucherzentrale für die Förderung verlangt
- Heizkörper und Vorlauftemperatur: Prüfung oder AustauschEntscheidet über Effizienz und Komfort
- Elektroarbeiten inklusive ZählerschrankEin Umbau kann mehrere Tausend Euro kosten
- Fundament, Aufstellung, Leitungen und Kondensatablauf des AußengerätsSonst zahlen Sie Fundament und Leitungen extra
- Demontage und Entsorgung der AltanlageKostet extra, bei Öltanks deutlich mehr: einzeln ausweisen lassen
- Inbetriebnahme, Einweisung und DokumentationSichert die Einstellung und liefert Nachweise
- Förderservice: Fachunternehmererklärung und AntragsunterstützungDer Antrag kommt vor dem Vertrag; Fristen sind schnell verpasst
- Garantie und Wartung klar geregeltDie Garantie hängt oft an der Wartung
- Festpreis, Zahlungsplan und TermineVerbindlichkeit statt Nachforderungen
Was in Ihrem Haus nötig ist, hängt vom Einzelfall ab. Mehr dazu: Angebote vergleichen: 12 Positionen, 10 typische Vergleichsfehler oder Ihr Angebot hochladen und prüfen lassen.


Angebote im Vergleich
Wärmepumpe Angebote vergleichen: Preise und Unterschiede
Beim Vergleich von Wärmepumpe-Angeboten liegen die Preise weit auseinander. Die wichtigsten Zahlen aus den Auswertungen der Verbraucherzentralen im Überblick.
Was kostet eine Wärmepumpe? Die Preise in den Angeboten
Angebote einzuholen kostet nichts; hier geht es um die Preise der Wärmepumpe samt Einbau, die in den Angeboten stehen. Der ADAC nennt für Luft-Wasser-Wärmepumpen im Einfamilienhaus inklusive Installation meist 20.000 bis 50.000 Euro. Wie breit die Spanne in der Praxis ist, zeigt die Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:
| Kennzahl | Gesamtkosten |
|---|---|
| Günstigstes Angebot | 21.099 € |
| Mittelwert | 36.397 € |
| Median | 34.898 € |
| Teuerstes Angebot | 54.168 € |
Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, zweiter Check von 160 Angeboten. Bundesweit wertete die Energieberatung der Verbraucherzentrale mehr als 2.000 Angebote aus; die Preise wichen teilweise um bis zu 300 Prozent voneinander ab.
Warum sich Angebote so stark unterscheiden
- Laut Stiftung Warentest enthielt nur rund ein Viertel der Kostenvoranschläge alle wesentlichen Leistungen.
- Posten, die „bauseits“ erledigt werden sollen, können laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 726 bis 10.432 Euro zusätzlich kosten.
- Die angebotene Heizleistung wich für dasselbe Gebäude teils um mehr als das Doppelte ab (Verbraucherzentrale).
Ein höherer Preis kann deshalb auch mehr enthaltene Leistungen bedeuten.
So vergleichen Sie Angebote richtig
Geben Sie allen Betrieben dieselben Eckdaten und vergleichen Sie Positionen statt Endsummen. Was in ein vollständiges Angebot gehört, zeigt die Checkliste. Über unser Portal erhalten Sie kostenlos und unverbindlich bis zu vier Angebote regionaler Fachbetriebe.
Preise, Checkliste und Warnsignale im Detail: Wärmepumpen Angebote im Überblick.
Planung 2027
Wärmepumpe Angebote vergleichen: Warum früh planen hilft
Förderung und Auslastung der Betriebe ändern sich. Wer früh Angebote einholt, hat mehr Zeit für den Vergleich und den Förderantrag.
−4 Prozentpunkte
Der Klimageschwindigkeitsbonus (derzeit 16 %) sinkt laut KfW ab dem 01.02.2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte und entfällt für Anträge ab dem 01.08.2028. Bei 28.000 € förderfähigen Kosten sind 4 Prozentpunkte rechnerisch 1.120 €.
−750 €
Auch der Förderhöchstbetrag von 28.000 € in der ersten Wohneinheit sinkt ab dem 01.02.2027 halbjährlich um 750 € (KfW).
12,6 Wochen
So lang reichte im Mai 2026 der Auftragsbestand im Heizungshandwerk (SHK-Journal, Konjunkturbericht). Betriebe sind gut ausgelastet, Angebote brauchen Vorlauf.
Noch offenDie KfW kündigt für das erste Quartal 2027 einen Wertschöpfungsbonus an; die Grundförderung würde dann auf 15 Prozent sinken (KfW-Pressemitteilung vom 08.07.2026). Beschlossen ist das nicht. Maßgeblich sind immer die Bedingungen zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
Die Reihenfolge ist wichtig: Der Antrag wird laut KfW vor Vorhabenbeginn gestellt, und vorher braucht es eine Bestätigung zum Antrag. Die Verbraucherzentrale prüft vorliegende Angebote nach eigener Angabe innerhalb von zwei bis drei Wochen. Mehr zu allen Änderungen unter Zahlen und Fakten.
Hilfsmittel
Rechner, Produkte und Fachbetriebe in Ihrer Region
Diese Werkzeuge helfen vor und nach dem Angebot: rechnen, prüfen und sich in der Region orientieren.

Beratung
Beratung zur Wärmepumpe: Was die Fachbetriebe für Sie klären
Eine gute Beratung beginnt mit Ihrem Haus und nicht mit einem Gerätekatalog.
- Heizlast und EignungWie viel Wärme braucht Ihr Haus, und passt eine Wärmepumpe dazu? Mehr dazu in Heizlastberechnung: Kosten und Ablauf.
- Standort und GenehmigungWo steht das Außengerät, und was ist zu beachten? Siehe Außengerät: Standort und Genehmigung und Installation.
- FörderungWelche Zuschüsse sind für Sie möglich, und was ist vor dem Antrag zu beachten? Siehe Wärmepumpen-Förderung 2026 und regionale Förderung.
- Angebot mit klaren PositionenGerät, Montage, Zubehör und Förderhinweis einzeln aufgeführt, damit Sie fair vergleichen können: 12 Positionen im Angebot.
- Ablauf bis zur AbnahmeWie läuft der Einbau ab? Einbau: Ablauf und Zeitplan.
Zahlen und Fakten
Wärmepumpe in Zahlen: Kosten, Effizienz, Lärm und Förderung
Bevor Sie Angebote vergleichen, lohnt ein Blick auf die Eckdaten. Alle Zahlen stammen von Behörden, Verbraucherzentralen und Forschungsinstituten; die Quellen sind direkt an den jeweiligen Aussagen verlinkt. Stand: 23. Oktober 2026.
Heizkosten: Wärmepumpe, Gas und Öl im Vergleich
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 m² nennt der Heizspiegel 2026 von co2online für das Abrechnungsjahr 2025 diese Heizkosten (ohne Nebenkosten):
| Heizsystem | 2025 | Prognose 2026 |
|---|---|---|
| Wärmepumpe | 1.260 € | 1.300 € |
| Erdgas | 2.040 € | 1.930 € |
| Heizöl | 2.145 € | 2.745 € |
| Holzpellets | 1.415 € | 1.740 € |
Der Vorteil kommt aus dem geringen Verbrauch, nicht aus einem billigen Strompreis: Laut co2online kostete Wärmepumpenstrom 2025 im Schnitt 26,2 Cent je kWh, Erdgas 12,1 Cent. Dafür braucht die Wärmepumpe nur rund 36 kWh Strom je m² und Jahr, eine Gasheizung etwa 127 kWh Gas. Die Spanne ist groß: Im 130-m²-Haus lagen die Kosten einer Wärmepumpe zwischen 665 und 2.680 €, je nach Gebäudezustand und Anlagenqualität. Die Werte für 2026 sind Prognosen. Was bei Ihnen realistisch ist, rechnet der Abschlags-Rechner vor.
Jahresarbeitszahl: Wie effizient arbeitet eine Wärmepumpe?
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) sagt, wie viel Wärme die Anlage im Jahresschnitt aus einer Einheit Strom erzeugt. Bei einer JAZ von 4 entstehen aus 1 kWh Strom 4 kWh Wärme. Ab einer JAZ von 3 gilt eine Wärmepumpe laut Verbraucherzentrale als effizient.
Gemessen wurde das zuletzt im Bestand: Das Fraunhofer ISE ermittelte bei 77 Anlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern im Mittel eine JAZ von 3,4 für Luft-Wasser- und 4,3 für Erdreich-Wärmepumpen. Die Einzelwerte reichten von 2,6 bis 5,4. Das Umweltbundesamt empfiehlt, im Vertrag eine Mindest-JAZ zu vereinbaren, weil ein einzelner Datenblattwert (COP) wenig über den Alltag sagt. Wie Sie den Stromverbrauch grob abschätzen: Wärmebedarf in kWh geteilt durch die erwartete JAZ.
Wärmepumpe im Altbau: Das Baujahr entscheidet nicht allein
Die Fraunhofer-Messungen umfassten Gebäude mit Baujahren von 1826 bis 2001. Ein Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz ließ sich laut Fraunhofer ISE nicht feststellen. Ausreichend große Heizkörper arbeiteten im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen wie Flächenheizungen.
Als Faustregel nennt die Verbraucherzentrale eine Vorlauftemperatur, die möglichst ganzjährig unter 55 °C liegt. Ob Ihr Haus das schafft, klärt eine Heizlastberechnung: Kosten und Ablauf. Wann sich eine Wärmepumpe im Altbau nicht lohnt, steht in unserem Altbau-Ratgeber.
Lautstärke: Was die TA Lärm vorgibt
Für die Nachbarschaft zählt der Pegel am Fenster des Nachbarn, nicht am Gerät. Die TA Lärm setzt dort Richtwerte:
- allgemeines Wohngebiet: tagsüber 55 dB(A), nachts 40 dB(A)
- reines Wohngebiet: tagsüber 50 dB(A), nachts 35 dB(A)
Als Nacht gilt 22 bis 6 Uhr. Gemessen wird 0,5 m vor dem Fenster des am stärksten betroffenen Raums. Der Bundesverband Wärmepumpe rät zu mindestens 6 dB(A) Abstand unter dem Richtwert. Grenzabstände regeln die Bundesländer, die TA Lärm gilt überall. Mehr zur Aufstellung: Standort des Außengeräts.
Wärmepumpe und Photovoltaik
Eine Solaranlage senkt den Strombezug, deckt den Bedarf im Winter aber nicht. Das Fraunhofer ISE fand bei sechs Kombinationen ohne Batterie 25 bis 40 % Autarkie, mit Batterie 32 bis 62 %. Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt für das Einfamilienhaus etwa 20 bis 30 % des Jahresstrombedarfs ohne Speicher und bis zu 40 % mit Speicher.
Zusätzlich können Betreiber einer Wärmepumpe über § 14a EnWG reduzierte Netzentgelte nutzen: Bei Modul 2 sinkt der Arbeitspreis der Netzentgelte laut Bundesnetzagentur auf 40 %, dafür braucht es einen separaten Zähler.
Wärmepumpenarten im Überblick
| Art | Anteil am Absatz 2025 | Typische JAZ im Bestand | Genehmigung |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser | 95 % | 3,4 (Fraunhofer ISE) | keine behördliche Genehmigung, Anmeldung beim Netzbetreiber; TA Lärm beachten |
| Sole-Wasser (Erdreich) | 5 % (ca. 16.000 Anlagen) | 4,3 (Fraunhofer ISE) | Anzeige oder Erlaubnis bei der Wasserbehörde, je nach Bundesland |
| Wasser-Wasser (Grundwasser) | nicht gesondert ausgewiesen | oft 5 und mehr (Verbraucherzentrale) | Erlaubnis der Wasserbehörde, zwei Brunnen nötig |
Absatz: 299.000 Heizungs-Wärmepumpen im Jahr 2025 laut Bundesverband Wärmepumpe. Genehmigungen: Umweltbundesamt, Verbraucherzentrale. Details zur Planung: Genehmigung und Installation.
Was ändert sich 2027?
BeschlossenBei der KfW-Heizungsförderung (Programm 458) beträgt der Klimageschwindigkeitsbonus derzeit 16 %. Laut KfW sinkt er erstmals zum 1. Februar 2027 und danach jeweils zum 1. Februar und 1. August um 4 Prozentpunkte (gerechnet: 12 %, 8 %, 4 %). Für Anträge ab dem 1. August 2028 entfällt er. Ebenfalls ab dem 1. Februar 2027 sinkt der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit von 28.000 € halbjährlich um 750 €.
BeschlossenDas Gebäudemodernisierungsgesetz wurde am 28. Juli 2026 verkündet; die wesentlichen Neuregelungen gelten seit dem 29. Juli 2026. Die Pflicht, neue Heizungen mit mindestens 65 % erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Zur Grüngasquote soll die Bundesregierung bis zum 1. Dezember 2026 ein eigenes Gesetz vorlegen.
Noch offenDie KfW kündigt für das erste Quartal 2027 einen Wertschöpfungsbonus an: Die Grundförderung würde auf 15 % sinken, in der EU gefertigte Wärmepumpen erhielten zusätzlich 15 % (KfW-Pressemitteilung vom 8. Juli 2026). Einen konkreten Starttermin gibt es bisher nicht, die Förderung steht unter Haushaltsvorbehalt. Beim CO₂-Preis hat der Bundestag am 15. Oktober 2026 einen Korridor von 55 bis 65 € je Tonne auch für 2027 beschlossen; die Zustimmung des Bundesrats war bei Redaktionsschluss nicht belegt. Beim Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten liegt nur ein Entwurf vor, zu dem der Bundesrat eine abweichende Stellungnahme abgegeben hat.
Wichtig: Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Antragstellung. Wie der Antrag abläuft und welche Fehler die Förderung kosten, zeigt der Ratgeber KfW-Antrag Schritt für Schritt. Ihr persönlicher Eigenanteil: Eigenanteil-Rechner.
Stand: 23. Oktober 2026. Förderkonditionen und Gesetze ändern sich; maßgeblich sind die Angaben der zuständigen Stellen. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Rechts- oder Steuerberatung.
FAQ
Häufige Fragen zu Wärmepumpen-Angeboten
Kurze Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
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Anfrage startenWie kann ich Wärmepumpen-Angebote vergleichen?
Sie füllen unser kurzes Formular aus (Haus, Heizung, Wünsche). Wir leiten Ihre Anfrage an bis zu vier regionale Fachbetriebe aus Ihrer Region weiter; diese melden sich bei Ihnen, beraten Sie und erstellen ein individuelles Angebot. Die Angebote vergleichen Sie in Ruhe. Wie Sie diese sauber gegenüberstellen, zeigt unser Ratgeber Angebote vergleichen: 12 Positionen.
Kostet mich der Vergleich etwas?
Nein. Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Wir finanzieren uns über eine Vermittlungsvergütung, die die Fachbetriebe für qualifizierte Anfragen zahlen. Sie entscheiden allein, ob und bei wem Sie beauftragen.
Was kostet eine Wärmepumpe 2026?
Der ADAC nennt für eine Wärmepumpe inklusive Installation im Einfamilienhaus meist 20.000 bis 50.000 Euro (Stand Sommer 2026). Die Kosten setzen sich aus Gerät, Montage und Material sowie, bei Erdwärme, der Erschließung der Wärmequelle zusammen.
| Art | Gerät | Montage und Material | Erschließung der Wärmequelle |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser | 8.000 bis 16.000 € | 7.000 bis 15.000 € | keine |
| Sole-Wasser | 10.000 bis 18.000 € | 7.000 bis 15.000 € | Bohrung 8.000 bis 16.000 € oder Kollektoren 3.000 bis 10.000 € |
| Wasser-Wasser | 10.000 bis 20.000 € | 7.000 bis 15.000 € | nicht gesondert genannt |
Wie weit echte Angebote streuen, zeigt die Auswertung von 160 Angeboten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Mittelwert 36.397 Euro, Median 34.898 Euro, Spanne 21.099 bis 54.168 Euro.
Davon kann ein KfW-Zuschuss abgehen: 30 Prozent Grundförderung auf höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten sind 8.400 Euro. Mit Boni sind bis zu 70 Prozent (19.600 Euro) möglich, bei Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro bis zu 80 Prozent (22.400 Euro; eigene Rechnung). Was bei Ihnen bleibt, zeigt der Eigenanteil-Rechner. Mehr zu den Preisen nach Haustyp: Wärmepumpe Kosten 2026.
Welche Förderung gibt es für eine Wärmepumpe?
Die KfW fördert Wärmepumpen im Programm 458 mit einem Zuschuss von 30 bis maximal 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Im Einfamilienhaus werden Kosten bis 28.000 Euro berücksichtigt. Der Zuschuss setzt sich aus der Grundförderung von 30 Prozent und, für selbstnutzende Eigentümer, aus Boni zusammen.
| Baustein | Höhe | Bedingung |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | Einbau in ein bestehendes Wohngebäude, dessen Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegt |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 16 % (sinkt ab 01.02.2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte) | Selbstgenutzte Wohneinheit; Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gas- oder Biomasseheizung |
| Einkommensbonus | 40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 €, 10 % bis 50.000 € | Zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen; mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind unter 18 erhöhen sich die Grenzen um 10.000 € |
Die Obergrenze liegt bei 70 Prozent, bei einem Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro bei 80 Prozent. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Einbau mit einer Optimierung des Heizungsverteilungssystems einschließlich hydraulischem Abgleich verbunden ist. Die Konditionen gelten laut KfW seit dem 21.07.2026. Was Sie bei den Beträgen 2027 beachten sollten, steht unter Zahlen und Fakten; Ihren Eigenanteil rechnet der Eigenanteil-Rechner.
Was ändert sich 2027 für Wärmepumpen?
Beschlossen ist: Der Klimageschwindigkeitsbonus der KfW (derzeit 16 Prozent) sinkt erstmals zum 01.02.2027 und danach halbjährlich um 4 Prozentpunkte; für Anträge ab 01.08.2028 entfällt er. Ebenfalls ab 01.02.2027 sinkt der Förderhöchstbetrag von 28.000 Euro halbjährlich um 750 Euro. Das Gebäudemodernisierungsgesetz gilt seit dem 29. Juli 2026, die Pflicht zu 65 Prozent erneuerbaren Energien bei neuen Heizungen entfällt.
| Antragstellung | Klimageschwindigkeitsbonus | Förderhöchstbetrag Einfamilienhaus |
|---|---|---|
| Heute (Stand Oktober 2026) | 16 % | 28.000 € |
| ab 01.02.2027 | 12 % | 27.250 € |
| ab 01.08.2027 | 8 % | 26.500 € |
| ab 01.02.2028 | 4 % | 25.750 € |
| ab 01.08.2028 | entfällt | 25.000 € |
Noch offen ist: Die KfW kündigt für das erste Quartal 2027 einen Wertschöpfungsbonus an; die Grundförderung würde dann auf 15 Prozent sinken, in der EU gefertigte Wärmepumpen erhielten zusätzlich 15 Prozent. Beim CO2-Preis hat der Bundestag am 15.10.2026 einen Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne auch für 2027 beschlossen; ob der Bundesrat zugestimmt hat, ist nicht belegt. Mehr dazu unter Zahlen und Fakten.
Wie läuft der Angebotsvergleich über das Portal ab?
Sie beschreiben Ihr Haus und Ihre Heizung einmal in unserem kurzen Formular. Wir leiten Ihre Anfrage an bis zu vier regionale Fachbetriebe weiter. Diese melden sich bei Ihnen, klären offene Fragen und erstellen individuelle Angebote. Für Sie ist das kostenlos und unverbindlich; wir finanzieren uns über eine Vermittlungsvergütung, die die Fachbetriebe für Anfragen zahlen.
Ob und bei wem Sie beauftragen, entscheiden allein Sie. Damit Sie die Angebote sauber vergleichen können, nutzen Sie die Checkliste weiter oben. Ein bereits vorliegendes Angebot können Sie außerdem hochladen und einschätzen lassen. Weitere Wege zu Angeboten erklärt die Seite Wärmepumpen Angebote.
Wärmepumpe oder Gasheizung: Was lohnt sich?
Im laufenden Betrieb liegt die Wärmepumpe vorn, bei der Anschaffung die Gasheizung. Laut co2online kostete das Heizen im 130-m²-Haus 2025 mit Wärmepumpe 1.260 Euro, mit Erdgas 2.040 Euro.
| Kriterium | Wärmepumpe | Gasheizung |
|---|---|---|
| Heizkosten 2025 (130 m²) | 1.260 € (co2online) | 2.040 € (co2online) |
| Prognose 2026 | 1.300 € | 1.930 € |
| Anschaffung | teurer als konventionelle Heizungen (UBA), aber förderfähig (KfW) | in der Anschaffung günstiger als eine Wärmepumpe |
| CO2 | 2024 laut Fraunhofer ISE 64 Prozent weniger Emissionen als Erdgasheizungen | CO2-Preis 2027 laut Bundestag im Korridor 55 bis 65 € je Tonne beschlossen |
| Gesetzliche Vorgaben | freie Wahl; Pflicht zu 65 Prozent erneuerbaren Energien entfällt (Bundesregierung) | verbindlicher Bioanteil bei neuen Gas- und Ölheizungen ab 2029 vorgesehen, Details zur Grüngasquote (ab 2028) noch offen (Bundesregierung) |
Eine Entscheidungshilfe mit Kosten bis 2040 bietet der Ratgeber Wärmepumpe oder Gasheizung.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe fördert laut Verbraucherzentrale Wärme aus der Außenluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich ins Haus. Ein Kältemittel im Rohrsystem transportiert die Wärme: Es wird verdichtet, gibt die Wärme an das Heizsystem ab und wird danach wieder entspannt. Für das Verdichten braucht die Anlage Strom.
Das Umweltbundesamt beschreibt sie als Heizung, die wie ein Kühlschrank funktioniert, nur umgekehrt und mit viel höherer Leistung. Bei einer Jahresarbeitszahl von 4 entstehen aus 1 kWh Strom 4 kWh Heizwärme, den größten Teil liefert also die Umwelt.
Die Wärmequelle bestimmt die Effizienz: Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem, desto effizienter arbeitet die Anlage. Auch das Kältemittel spielt laut Verbraucherzentrale eine wichtige Rolle, denn manche Stoffe haben ein enormes Erderwärmungspotenzial, falls sie durch Leckagen austreten. Mehr dazu im Ratgeber Kältemittel im Vergleich; die Bauteile zeigt Aufbau und Funktionsweise.
Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?
Die Arten unterscheiden sich nach der Wärmequelle (Verbraucherzentrale). Luft-Wasser-Wärmepumpen machten 2025 laut Bundesverband Wärmepumpe 95 Prozent des Absatzes aus. Im Bestand liefen Ende 2025 nach der BWP-Branchenstudie rund 1,9 Millionen Wärmepumpen, davon etwa 1,6 Millionen Luft-Wasser- und rund 260.000 Sole-Wasser-Anlagen.
| Art | Wärmequelle | Typische JAZ | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser | Außenluft | 3,4 (Fraunhofer ISE) | deutlich günstiger als Erd- oder Grundwasserwärmepumpen (ADAC), keine behördliche Genehmigung |
| Sole-Wasser (Erdwärme) | Erdreich | 4,3 (Fraunhofer ISE) | Bohrung oder Kollektoren nötig; nicht alle Böden eignen sich gleich gut (Verbraucherzentrale) |
| Wasser-Wasser | Grundwasser | oft 5 und mehr (Verbraucherzentrale) | laut Verbraucherzentrale die effizientesten Wärmepumpen; zwei Brunnen und Erlaubnis der Wasserbehörde |
| Luft-Luft (Klima-Split) | Außenluft | nicht angegeben | erwärmt die Raumluft direkt, ohne Wasserkreislauf und ohne Warmwasser (Verbraucherzentrale) |
Welche Art zu Ihrem Haus passt, hängt von Grundstück, Heizlast und Budget ab. Erdwärme und Grundwasser müssen laut Umweltbundesamt bei der Wasserbehörde angezeigt oder genehmigt werden. Mehr: Erdwärme: Bohrung, Genehmigung, Kosten.
Was bedeutet Jahresarbeitszahl (JAZ)?
Die JAZ zeigt, wie viel Wärme die Anlage im Jahresschnitt pro Einheit Strom liefert. Laut Umweltbundesamt bedeutet eine JAZ von 4,0, dass für 4 kWh Heizwärme 1 kWh Strom nötig ist. Ab einer JAZ von 3 gilt eine Wärmepumpe laut Verbraucherzentrale als effizient.
| Anlage | JAZ | Quelle |
|---|---|---|
| Luft-Wasser im Bestand (Feldmessung) | Mittel 3,4, Spanne 2,6 bis 4,9 | Fraunhofer ISE |
| Erdreich im Bestand (Feldmessung) | Mittel 4,3, Spanne 3,6 bis 5,4 | Fraunhofer ISE |
| Luftwärmepumpen allgemein | zwischen 3 und 4 | Verbraucherzentrale |
| Grundwasserwärmepumpen | oft 5 und mehr | Verbraucherzentrale |
Die Leistungszahl (COP) ist etwas anderes: Sie wird unter definierten Bedingungen gemessen und reicht laut UBA allein nicht aus. Das Amt rät, eine Mindest-JAZ schriftlich zu vereinbaren. Wie stark die Vorlauftemperatur wirkt, zeigt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Ein Kelvin weniger verbessert die Effizienz um drei bis vier Prozent.
Den Stromverbrauch schätzen Sie als Wärmebedarf in kWh geteilt durch die JAZ. Beispiel (eigene Rechnung): Bei 19.000 kWh Wärmebedarf und JAZ 3,5 sind es rund 5.430 kWh Strom. Eine ausführliche Rechnung bietet der Abschlags-Rechner.
Wie hoch sind die Heizkosten einer Wärmepumpe im Vergleich zu Gas oder Öl?
Für ein durchschnittliches 130-m²-Einfamilienhaus nennt der Heizspiegel 2026 von co2online diese Heizkosten für das Abrechnungsjahr 2025:
| Heizsystem | 2025 | Prognose 2026 |
|---|---|---|
| Wärmepumpe | 1.260 € | 1.300 € |
| Erdgas | 2.040 € | 1.930 € |
| Heizöl | 2.145 € | 2.745 € |
| Fernwärme | 2.040 € | 2.055 € |
| Holzpellets | 1.415 € | 1.740 € |
Der Vorteil entsteht durch den geringen Verbrauch: Laut co2online braucht eine Wärmepumpe rund 36 kWh Strom je m² und Jahr, eine Gasheizung etwa 127 kWh Gas und eine Ölheizung 176 kWh. Der Preis je kWh ist dagegen höher: 26,2 Cent im Wärmepumpentarif gegenüber 12,1 Cent für Erdgas; wer mit normalem Haushaltsstrom heizt, zahlt laut co2online 39,3 Cent.
Die Spanne ist groß: Im 130-m²-Haus lagen die Kosten einer Wärmepumpe zwischen 665 und 2.680 €, je nach Gebäudezustand und Anlagenqualität. Die Werte für 2026 sind Prognosen. Ihre Monatskosten schätzt der Abschlags-Rechner.
Wie hoch sind die Stromkosten einer Wärmepumpe?
Im durchschnittlichen 130-m²-Haus verbrauchte eine Wärmepumpe 2025 laut co2online rund 4.680 kWh Strom. Was das kostet, hängt vom Tarif ab:
| Tarif | Preis je kWh | Kosten pro Jahr |
|---|---|---|
| Wärmepumpentarif (Durchschnitt 2025) | 26,2 Cent | rund 1.226 € |
| Haushaltsstrom | 39,3 Cent | rund 1.839 € |
Der BDEW nennt für Haushaltsstrom 2026 im Schnitt 37,3 Cent je kWh (Basis 3.500 kWh, ohne Wärmepumpen- und Heizstromtarife). Ein eigener Wärmepumpentarif kann laut Verbraucherzentrale günstiger sein; dafür braucht die Anlage einen eigenen Zähler. Zusätzlich können Betreiber über § 14a EnWG reduzierte Netzentgelte nutzen (Bundesnetzagentur). Unsere Preisübersicht nennt als Spanne für typische Modellhäuser etwa 750 bis 1.600 € im Jahr; sie hängt von Haus, Jahresarbeitszahl und Strompreis ab.
Lohnt sich eine Wärmepumpe auch im Altbau?
Meist ja, wenn Heizlast, Heizflächen und Vorlauftemperatur passen. Das Fraunhofer ISE untersuchte 77 Anlagen in Gebäuden mit Baujahren von 1826 bis 2001 und fand keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz. Ausreichend große Heizkörper arbeiteten im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen wie Flächenheizungen.
| Kriterium | Faustregel | Quelle |
|---|---|---|
| Vorlauftemperatur | möglichst ganzjährig unter 55 °C | Verbraucherzentrale |
| Heizkörper | Zu kleine, kritische Heizkörper lassen sich einzeln tauschen, um die Temperatur zu senken | Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz |
| Effizienz im Feld | Jahresarbeitszahl 3,4 (Luft-Wasser) und 4,3 (Erdreich) im Mittel | Fraunhofer ISE |
| Nicht allein heizbar | Hybridheizung als übergangsweise Lösung für unsanierte Häuser | Umweltbundesamt |
Ob Ihr Haus geeignet ist, klärt eine Heizlastberechnung. Voraussetzungen und Kosten beim Nachrüsten: Wärmepumpe nachrüsten im Altbau. Wann sich eine Wärmepumpe im Altbau nicht lohnt, steht im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
Reichen Heizkörper oder brauche ich eine Fußbodenheizung?
Heizkörper schließen eine Wärmepumpe nicht aus. Die Verbraucherzentrale nennt als Faustregel eine Vorlauftemperatur, die möglichst ganzjährig unter 55 °C liegt; Wärmepumpen arbeiten laut Verbraucherzentrale am effizientesten bei Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 50 °C, deshalb sind Fußbodenheizung oder große Heizkörper ideal.
Im Feldtest des Fraunhofer ISE arbeiteten ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen wie Flächenheizungen. Oft lässt sich die Temperatur senken, indem einzelne zu kleine Heizkörper getauscht werden (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz). Für die Bundesförderung gehört ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B dazu (Verbraucherzentrale). Eine Heizlastberechnung zeigt, welche Räume Handlungsbedarf haben: Kosten und Ablauf.
Funktioniert eine Wärmepumpe im Winter zuverlässig?
Bei richtiger Planung ja. Luft ist laut co2online am kältesten, wenn der Wärmebedarf am höchsten ist; an besonders kalten Tagen springt bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ein zweiter Wärmeerzeuger ein, meist ein elektrischer Heizstab oder ein Gaskessel (bivalenter Betrieb). Erdreich und Grundwasser haben im Winter dagegen eine relativ hohe, stabile Temperatur und sind laut Umweltbundesamt im Allgemeinen die besseren Wärmequellen.
In den Feldmessungen des Fraunhofer ISE übernahmen Heizstäbe bei Luft-Wasser-Wärmepumpen nur 1,3 Prozent der elektrischen Arbeit, bei Erdreich-Wärmepumpen nahe null Prozent; die Messperiode war allerdings vergleichsweise mild. Das UBA rät, die Anlage so zu planen, dass sie im regulären Betrieb ohne Heizstab auskommt. Ist sie zu klein, springt der Heizstab an kalten Tagen öfter an, das ist teuer und ineffizient. Abtauvorgänge im Winter können außerdem Geräusche verursachen.
Welche Leistung muss eine Wärmepumpe haben?
Das richtet sich nach der Heizlast des Hauses, nicht nach der Wohnfläche. Das Umweltbundesamt warnt in beide Richtungen: Eine überdimensionierte Anlage verursacht unnötige Mehrkosten bei der Anschaffung, eine zu kleine springt an kalten Tagen öfter mit dem Heizstab an. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt, die Leistung eher knapp auszulegen, damit die Anlage nicht ständig an- und ausschaltet (Takten), was die Lebensdauer verkürzt.
Grundlage ist eine Heizlastberechnung. Laut Verbraucherzentrale kostet die einfache Berechnung (Verfahren A) etwa 300 bis 450 €, die raumweise (Verfahren B) 400 bis 600 € zusätzlich. Ablauf und Kosten: Heizlastberechnung.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Entscheidend ist der Pegel am Fenster des Nachbarn. Die TA Lärm setzt dort Richtwerte; gemessen wird laut LAI 0,5 m vor dem Fenster des am stärksten betroffenen Raums.
| Gebiet | Tags (6 bis 22 Uhr) | Nachts (22 bis 6 Uhr) |
|---|---|---|
| Allgemeines Wohngebiet | 55 dB(A) | 40 dB(A) |
| Reines Wohngebiet | 50 dB(A) | 35 dB(A) |
Der Bundesverband Wärmepumpe rät zu mindestens 6 dB(A) Abstand unter dem Richtwert. Luftwärmepumpen sind laut Verbraucherzentrale lauter als Erd- und Grundwassersysteme; viele Geräte haben einen Nacht- oder Flüstermodus. Tipps zur Aufstellung: Standort des Außengeräts.
Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?
Teilweise. Erdwärme- und Grundwassersysteme ermöglichen laut Verbraucherzentrale passives Kühlen. Luftwärmepumpen mit reversibler Funktion können aktiv kühlen, verbrauchen dafür aber mehr Strom, und die Temperaturabsenkung ist deutlich geringer als mit einem Klimagerät.
Das Umweltbundesamt nennt als Voraussetzung eine Fußboden- oder Flächenheizung; besonders energiesparend ist das Kühlen mit oberflächennaher Geothermie. Wer vor allem kühlen möchte, findet im Klima-Split-Gerät eine Alternative: Luft-Luft-Wärmepumpen können laut Verbraucherzentrale auch als Klimaanlage genutzt werden und sind günstig in der Anschaffung, erwärmen aber nur die Raumluft ohne Wasserkreislauf und ohne Warmwasserbereitung. Ob das für Ihr Haus sinnvoll ist, hängt von Heizlast und Heizsystem ab.
Ist die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik sinnvoll?
Sie senkt den Strombezug, deckt den Bedarf im Winter aber nicht. Das Fraunhofer ISE untersuchte sechs Wärmepumpen-PV-Kombinationen im Feld. Autarkie ist dabei der Anteil des Gesamtstrombedarfs aus eigenem Solarstrom, Eigenverbrauch der Anteil des erzeugten Solarstroms, der selbst genutzt wird.
| Quelle und Größe | Ohne Batterie | Mit Batterie |
|---|---|---|
| Fraunhofer ISE: Autarkie | 25 bis 40 % | 32 bis 62 % |
| Fraunhofer ISE: Eigenverbrauch | 22 bis 37 % | 40 bis 83 % |
| Verbraucherzentrale Hamburg: Anteil am Jahresstrombedarf (Einfamilienhaus) | 20 bis 30 % | bis 40 % |
Ein klassischer Ansatz, den Eigenverbrauch zu erhöhen, ist laut Fraunhofer ISE das Anheben der Solltemperaturen bei überschüssigem Solarstrom. Solarstrom ist günstiger als Netzstrom, auch gegenüber Wärmepumpentarifen. Die Verbraucherzentrale Hamburg weist darauf hin, dass der Ertrag im Winter, wenn die Wärmepumpe am meisten läuft, gering ist.
Zusätzlich können Betreiber über § 14a EnWG reduzierte Netzentgelte nutzen: Bei Modul 2 sinkt der Arbeitspreis laut Bundesnetzagentur auf 40 Prozent, dafür ist ein separater Zähler nötig.
Was bedeuten monovalent, bivalent und Hybridheizung?
Die Begriffe beschreiben, ob die Wärmepumpe allein heizt oder Unterstützung bekommt.
| Betriebsart | Bedeutung |
|---|---|
| Monovalent | Die Wärmepumpe deckt den Wärmebedarf allein. |
| Bivalent | An kalten Tagen springt ein zweiter Wärmeerzeuger ein, etwa ein Heizstab oder Gaskessel (co2online). |
| Hybridheizung | Eine Wärmepumpe übernimmt die Grundlast, ein zweiter Wärmeerzeuger meist die Spitzenlast, oft ein Gas-Brennwertkessel (Verbraucherzentrale). |
Für Altbauten, die sich nicht allein mit einer Wärmepumpe beheizen lassen, nennt das Umweltbundesamt Hybridheizungen eine interessante Lösung. Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen kommen laut co2online ohne zweiten Wärmeerzeuger aus.
Welche Voraussetzungen gelten für Erdwärme und Grundwasser?
Anlagen mit Erdreich- oder Grundwassernutzung müssen laut Umweltbundesamt bei der unteren Wasserbehörde angezeigt oder genehmigt werden; bei Bohrungen über 100 m können zusätzliche Genehmigungen nötig sein, und die Regeln unterscheiden sich je Bundesland. Landesregeln finden Sie bei den 16 Bundesländern.
| Variante | Kosten (ADAC) | Besonderheit |
|---|---|---|
| Erdwärmesonde (Bohrung) | 8.000 bis 16.000 € | Nicht alle Böden eignen sich gleich gut (Verbraucherzentrale) |
| Flächenkollektor | 3.000 bis 10.000 € | Flächenbedarf auf dem Grundstück; zu klein ausgelegt, muss an kalten Tagen ein Heizstab einspringen (co2online) |
| Grundwasser (zwei Brunnen) | nicht gesondert genannt | Erlaubnis der Wasserbehörde nötig; laut Verbraucherzentrale die effizienteste Art |
Dafür arbeiten Erdreich-Anlagen im Feld mit einer mittleren Jahresarbeitszahl von 4,3 (Fraunhofer ISE). 2025 wurden laut Bundesverband Wärmepumpe rund 16.000 Erdreich-Wärmepumpen verkauft, das sind 5 Prozent des Absatzes. Die Kosten der ADAC-Richtwerte gelten für das Einfamilienhaus.
Stimmt „400 Prozent Wirkungsgrad“? Verstößt die Wärmepumpe gegen den Energieerhaltungssatz?
Nein. Die Wärmepumpe erzeugt die Wärme nicht allein aus Strom: Sie fördert laut Verbraucherzentrale Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser ins Haus, und der Strom treibt vor allem den Verdichter an. Bei einer Jahresarbeitszahl von 4 entstehen laut UBA aus 1 kWh Strom 4 kWh Heizwärme; rechnerisch stammen drei davon aus der Umwelt, die Energiebilanz geht also auf.
Weil „Wirkungsgrad“ meist Verluste beschreibt, verwenden Fachleute die Jahresarbeitszahl. Sie hängt stark von den Bedingungen ab: Je geringer der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem, desto besser, und ein Kelvin weniger Vorlauftemperatur verbessert die Effizienz um drei bis vier Prozent (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz). Typische Werte stehen oben unter Jahresarbeitszahl.
Wie lange hält eine Wärmepumpe und was kostet die Wartung?
Eine amtliche Jahreszahl gibt es nicht; co2online spricht lediglich von langer Lebensdauer. Wichtig ist die Auslegung: Laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz verkürzt häufiges Takten durch eine zu große Anlage die Lebensdauer, ein Pufferspeicher kann sie laut Verbraucherzentrale erhöhen.
Bei den Wartungskosten hat die Wärmepumpe laut Verbraucherzentrale einen klaren Vorteil gegenüber Gas- und Ölheizungen. Die Wartung wird meist von den installierenden Fachbetrieben durchgeführt, manche Schornsteinfegerbetriebe können sie abdecken, und die klassische Schornsteinkehrung entfällt bei reinen Wärmepumpensystemen. Konkrete Preise unterscheiden sich stark; achten Sie auf lange Vertragslaufzeiten und Pauschalen ohne Leistungsbeschreibung. Richtwerte und Pflichten: Wartung: Kosten, Pflicht, Vertrag.
Brauche ich für eine Wärmepumpe eine Baugenehmigung?
Für eine normale Luft-Wasser-Wärmepumpe am Ein- oder Zweifamilienhaus brauchen Sie laut Verbraucherzentrale keine Genehmigung; der Netzanschluss muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Genehmigungspflichtig wird es bei Erdwärme oder Grundwasser. Außerdem gelten verbindliche Schallgrenzwerte. Die Abstandsflächen regeln die Länder:
| Bundesland | Regel |
|---|---|
| Baden-Württemberg | kein Mindestabstand, die TA Lärm muss eingehalten werden |
| Bayern | löst in der Regel keine Abstandsfläche aus (Rundschreiben vom 24.07.2023) |
| Berlin | bis 2 m Höhe und 3 m Länge je Grundstücksgrenze zulässig, auch innerhalb von Abstandsflächen (seit Ende 2023) |
| Brandenburg | kein Mindestabstand, aber höchstens 2 m Höhe und 3 m Länge inklusive Fundament und Einhausung |
| Bremen | keine Abstandsfläche bis 2 m Höhe und 3 m Breite |
| Hamburg | keine Abstandsfläche bis 2 m Höhe und 3 m Breite |
| Hessen | kein Mindestabstand bis 2 m Höhe und 3 m Länge (Bauordnung, November 2022) |
| Mecklenburg-Vorpommern | keine Abstandsfläche bis 2 m Höhe und 3 m Breite (Änderung vom 22.10.2024) |
| Niedersachsen | kein Mindestabstand bis 2 m Höhe und 3 m Länge, wenn keine unzumutbaren Beeinträchtigungen entstehen |
| Nordrhein-Westfalen | keine Abstandsfläche (Bauordnung ab 01.01.2024) |
| Rheinland-Pfalz | kein Mindestabstand |
| Saarland | kein Mindestabstand bei bis zu 2 m Höhe und Einhaltung der TA Lärm |
| Sachsen | in der Regel keine Abstandsfläche bei weniger als 2 m Höhe (Hinweisschreiben vom 24.01.2024) |
| Sachsen-Anhalt | keine Regelung, 3 m Abstand werden empfohlen |
| Schleswig-Holstein | keine Abstandsfläche bis 2 m Höhe und 3 m Breite (Bauordnung vom 05.07.2024) |
| Thüringen | keine Abstandsfläche bis 2 m Höhe und 3 m Breite (Bauordnung vom 02.07.2024) |
Landesbauordnungen ändern sich; fragen Sie im Zweifel die Bauaufsicht Ihrer Gemeinde. Die TA Lärm gilt unabhängig davon immer. Details zur Planung: Wärmepumpe: Genehmigung und Installation.
Wie erkenne ich einen guten Fachbetrieb?
Ein guter Betrieb besichtigt das Haus, erstellt oder verlangt eine Heizlastberechnung, weist Montage- und Lohnkosten getrennt aus und erklärt die Förderung. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät, die Leistung aus der Heizlast abzuleiten und Montage- und Lohnkosten in jedem Angebot separat auszuweisen.
Für die Förderung muss laut KfW ein Fachunternehmen oder ein Experte für Energieeffizienz die Bestätigung zum Antrag (BzA) erstellen; zugelassen sind Experten, die in der Expertenliste des Bundes geführt werden. Warnsignale sind Leistungsangaben nach Faustformel, Posten „bauseits“ und Verträge ohne Bedingung zur Förderzusage. Wer einbauen darf und wie Sie Betriebe prüfen, steht auf der Seite Wärmepumpe Installateur finden.
Wie viele Angebote sollte ich für eine Wärmepumpe einholen?
Mehrere, wir raten zu mindestens drei. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, mehrere Angebote einzuholen und unabhängig bewerten zu lassen, und prüft bis zu drei vorliegende Angebote kostenlos; die Antwort kommt nach eigener Angabe innerhalb von zwei bis drei Wochen. Wie sehr sich Angebote unterscheiden, zeigt die Auswertung von mehr als 2.000 Angeboten: Die Preise wichen teilweise um bis zu 300 Prozent voneinander ab.
Geben Sie allen Betrieben dieselben Eckdaten (Baujahr, Wohnfläche, Heizkörper, bisheriger Verbrauch) und vergleichen Sie Positionen statt Endsummen. Über unser Portal erhalten Sie kostenlos bis zu vier Angebote regionaler Fachbetriebe. So gehen Sie vor: Angebote vergleichen: 12 Positionen.
Was gehört in ein Wärmepumpen-Angebot?
Ein vergleichbares Angebot nennt alle Positionen einzeln. Laut Stiftung Warentest enthielt nur rund ein Viertel der ausgewerteten Kostenvoranschläge alle wesentlichen Leistungen. Diese zwölf Positionen sollten Sie abhaken:
| Position | Warum sie wichtig ist |
|---|---|
| Raumweise Heizlastberechnung | Grundlage für die richtige Auslegung (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz) |
| Konkretes Gerät mit Modell, Leistung, Schallleistung und erwarteter JAZ | Nur so sind Angebote vergleichbar; das Umweltbundesamt rät, eine Mindest-JAZ schriftlich zu vereinbaren |
| Warmwasser- und Pufferspeicher | Ein Pufferspeicher kann die Lebensdauer erhöhen (Verbraucherzentrale) |
| Hydraulischer Abgleich (Verfahren B) | Für die Bundesförderung nötig (Verbraucherzentrale) |
| Heizkörper und Vorlauftemperatur | Entscheiden über Effizienz und Komfort (Verbraucherzentrale) |
| Elektroarbeiten inklusive Zählerschrank | In 73 von 160 Angeboten nicht enthalten (VZ Rheinland-Pfalz) |
| Fundament, Aufstellung und Leitungen | Ein Fundament war nur in 47 Prozent der Angebote enthalten (VZ Rheinland-Pfalz) |
| Demontage und Entsorgung der Altanlage | Voraussetzung für den Klimageschwindigkeitsbonus (KfW) |
| Inbetriebnahme, Einweisung, Dokumentation | Sichert die richtige Einstellung |
| Förderservice | Die Bestätigung zum Antrag erstellt ein Fachunternehmen oder ein Experte für Energieeffizienz (KfW) |
| Garantie und Wartung | Wartungsvertrag und Garantiebedingungen vor Unterschrift prüfen |
| Festpreis, Zahlungsplan, Termine | Anzahlung und Zahlungsfristen prüfen |
Alle Positionen mit Warnsignalen: Angebote vergleichen: 12 Positionen. Im Überblick und mit Preisen: Wärmepumpen Angebote.
Wie erkenne ich ein faires Wärmepumpen-Angebot?
Ein faires Angebot ist vollständig, aufgeschlüsselt und mit anderen vergleichbar. Ein höherer Preis kann auch mehr enthaltene Leistungen bedeuten: Bei 160 ausgewerteten Angeboten lagen die Gesamtpreise zwischen 21.099 und 54.168 Euro.
| Warnsignal | Warum es kritisch ist |
|---|---|
| Posten „bauseits“ | Können laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 726 bis 10.432 € zusätzlich kosten |
| Keine Heizlastberechnung | Sie ist die Grundlage für die richtige Auslegung (Verbraucherzentrale) |
| Montage- und Lohnkosten nicht getrennt | Sollten in jedem Angebot separat ausgewiesen sein (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz) |
| Zeitdruck bei der Unterschrift | Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät, Angebote nicht vorschnell zu unterschreiben und unabhängig prüfen zu lassen |
| Vertrag ohne Bedingung zur Förderzusage | Gefährdet die Förderung (KfW) |
Die häufigsten Vergleichsfehler beschreiben wir in Angebotsvergleich: 10 typische Fehler; Ihr Angebot können Sie auch hochladen und prüfen lassen.
Was kostet eine Heizlastberechnung?
Nach Angaben der Verbraucherzentrale kostet für ein typisches Einfamilienhaus mit zehn Heizkörpern eine einfache Heizlastberechnung (Verfahren A) etwa 300 bis 450 Euro. Die raumweise Berechnung (Verfahren B) kostet 400 bis 600 Euro mehr, ist aber für die Bundesförderung nötig.
| Leistung | Kosten |
|---|---|
| Heizlastberechnung, Verfahren A | 300 bis 450 € |
| Berechnung hydraulischer Abgleich | 250 bis 400 € |
| Ventileinstellung je vorhandenem Ventil | 20 bis 35 € |
| Grundpaket gesamt | 750 bis 1.200 € |
| Zusatz: detaillierte Heizlastberechnung, Verfahren B | 400 bis 600 € |
Alle Werte sind Richtwerte und hängen von Gebäudegröße, Dämmstandard und Region ab. Ablauf und Anbieter: Heizlastberechnung: Kosten und Ablauf.
Wann muss ich den KfW-Antrag für die Wärmepumpe stellen?
Vor Beginn des Vorhabens. Laut KfW läuft der Ablauf so:
| Schritt | Was passiert |
|---|---|
| 1. Experten beauftragen | Ein Fachunternehmen oder Experte für Energieeffizienz erstellt die Bestätigung zum Antrag (BzA) mit Angaben zur Heizung und den förderfähigen Kosten |
| 2. Vertrag mit Bedingung | Der Liefer- oder Leistungsvertrag enthält eine aufschiebende oder auflösende Bedingung zur Förderzusage |
| 3. Antrag in „Meine KfW“ | Eigentümer stellen den Antrag im Kundenportal selbst, bevor sie mit dem Vorhaben beginnen; die BzA-ID wird benötigt |
| 4. Zusatzantrag für Boni | In Mehrfamilienhäusern und WEG nur per Zusatzantrag, spätestens sechs Monate nach der Zusage und vor der Nachweiseinreichung |
| 5. Umsetzung und Nachweis | Nach dem Einbau reichen Sie die Nachweise ein |
Wer ohne diese Bedingung unterschreibt oder den Einbau startet, bevor der Antrag gestellt ist, riskiert die Förderung. Den Ablauf mit häufigen Fehlern zeigt KfW-Antrag für die Wärmepumpe.
Wie lange dauert der Einbau einer Wärmepumpe?
Die reine Montage dauert laut einem Installationsportal 2 bis 5 Arbeitstage, bei einem Heizungstausch 3 bis 8 Arbeitstage; für das Gesamtprojekt inklusive Vorbereitung nennt die Quelle 4 bis 8 Wochen.
| Phase | Dauer | Quelle |
|---|---|---|
| Angebote prüfen lassen (kostenlose Prüfung der Verbraucherzentrale) | zwei bis drei Wochen | Verbraucherzentrale Energieberatung |
| Wartezeit auf Handwerker | Auftragsreichweite Heizung 12,6 Wochen (Mai 2026) | SHK-Journal |
| Montage | 2 bis 5 Arbeitstage, mit Heizungstausch 3 bis 8 | vind.de |
| Zusatzantrag für Boni (Mehrfamilienhaus, WEG) | bis sechs Monate nach der Zusage | KfW |
Je nach Auslastung des Betriebs und Förderantrag kann das Gesamtprojekt deshalb wenige Wochen bis mehrere Monate dauern. Ablauf und Zeitplan: Wärmepumpe einbauen; aktuelle Zahlen: Lieferzeiten und Wartezeiten 2026.
Ratgeber und Rechner
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Wer gut informiert ist, vergleicht Angebote besser. Hier sind unsere meistgenutzten Beiträge.
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RechnerEigenanteil nach Förderung berechnen
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